Beschreibung
Louis Poulsen Hängeleuchte PH 4/3
Key features
- Gibt blendfreies Licht ?
Reflektionen werden von den Schirmen über eine logarithmische Spirale geleitet ?
Schirmgrößen entsprechen dem Verhältnis 3:2:1 ? Jeder Schirm verringert die
Lichtmenge ? Flexibles Konzept ? Verschiedene Größen, Oberflächen und
Leuchtentypen
Konzept
Die Pendelleuchte PH 2/1 (1926)
bietet weiche Beleuchtung. PH 2/1 basiert auf dem Prinzip eines reflektierenden
Mehrfachschirm-Systems mit blendfreier Beleuchtung. Die Form der Schirme baut
auf einer logarithmischen Spirale auf, in deren Brennpunkt das Leuchtmittel
platziert ist.
Oberfläche
Opalglas, weiß.
Hochglanzverchromt.
Story behind the product
Die PH 2/1
Pendelleuchte ist Mitglied der PH3-Schirm-Produktfamilie, und das Prinzip hinter
der PH3-Schirm-Leuchte wurde in einigen hektischen Monaten im Winter 1923-26 für
eine Ausstellungshalle in Kopenhagen, genannt ?Forum? ersonnen. Das hat PH über
seine neue Leuchte gesagt: Die wirkliche Innovation an der PH-Leuchte ist, dass
sie eine Beleuchtung bietet, die sowohl blendfrei als auch ökonomisch ist. Es
ist leicht genug, blendfreies Licht zu kreieren (indirektes und stark
abgeschirmtes Licht), wenn man einen Teil des Lichtes verschwenden kann, und es
ist ebenfalls leicht, eine Leuchte zu entwerfen, die hocheffizient ist, wenn man
die Tatsache ignoriert, dass dies für das Auge sehr irritierend ist (starke
Reflektion usw.), aber es ist eine Kunst, Licht zu machen, das gleichzeitig
blendfrei und ökonomisch ist.? Vor der Entwicklung der 3-Schirm-Leuchte hatten
Poul Henningsen und Louis Poulsen zusammen am Entwurf der Leuchten für den
dänischen Pavillion in der Weltausstellung in Paris, 1925, gearbeitet. Als Poul
Henningsen die Leuchten für die Weltausstellung entworfen hatte, hatte er schon
mit der Idee gespielt, dass die logarithmische Spirale vielleicht eine passende
Basis für eine neue Schirmform sei. Die Kombination von diffuser Reflexion und
einer logarithmischen Schirmkurve gab PH ebenfalls die Gelegenheit, den
Blendgrad und die Abschirmung der Leuchte zu kontrollieren, da jeder Schirm
gleichmäßig die Lichtmenge abhängig von ihrem Abstand zur Glühlampe herabsetzt.
Die PH Leuchten wurden als rationales Lichtsystem entworfen, bei dem die Größe
des Schirms, sein Material und seine Oberfläche je nach Aufgabengebiet
kombiniert werden konnten. Alle oberen Schirme haben einen entsprechenden Satz
von mittleren und unteren Schirmen, so dass die Proportionen zwischen den
Schirmen in etwa dem Verhältnis 3:2:1 entsprechen. Eins der grundlegenden
Modelle aus den Anfängen war eine PH 5/5. Die erste Zahl zeigt den ungefähren
Durchmesser des Schirms an, die Zahl hinter dem Strich zeigt an, dass die
mittleren und unteren Schirme für diesen oberen Schirm ?geboren? wurden. Das
bedeutet, dass der 5/5 einen oberen Schirm mit einem Durchmesser von 50 cm hat,
der mittlere Schirm hat 31 cm und der untere 15,5 cm Durchmesser. Diese
Kombination war gut, wenn die Leuchte dazu bestimmt war, hoch oben aufgehängt zu
werden, aber wenn die Pendelleuchten weiter unten aufgehängt werden sollten, war
eine Kombination aus einem großen oberen Schirm und kleineren mittleren und
unteren Schirmen sinnvoll. So entstand die PH 2/1 oder 3/2. Das PH
3-Schirm-System war anfänglich eine Pendelleuchten-Lösung, entwickelte sich aber
sehr schnell zu anderen Leuchtenarten für Tische, Böden, Wände und einer großen
Anzahl von Kronleuchtern. Als Resultat aus den verschiedenen Größen,
Materialien, Oberflächen und Lichtquellen wurden im Laufe der Jahre über tausend
Varianten entwickelt.
Design: Poul Henningsen
Weiße Ausführung mit orangem Abblendring.
Alu-Ausführung mit weißem Abblendring.
Montage: Aufhängung - Zuleitung
3x0,75mm und Stahlseil. Zuleitungslänge 300 cm
Maße: Ø 400 mm,
Höhe 200 mm
Leuchtmittel: 1x100W, A60 matt, E27



