Beschreibung
Louis Poulsen Hängeleuchte PH 5
Key features
Kann tief über einen Tisch
gehängt werden ? Blendfreies Licht ? 3 weiße Schirme und ein Kegel auf 3
violetten Streben ? 2 kleinere, farbige Schirme verbessern den Spektralanteil
des für das Auge kaum wahrnehmbaren Lichts ? Das rote Kegelinnere bewirkt einen
warmen Lichtton.
Konzept
Die Pendelleuchte PH 5 (1958)
bietet eine blendfreie Beleuchtung. Durch das Design des sichtbaren Reflektors
wird sichergestellt, dass das Licht sowohl vertikal als auch horizontal
abgestrahlt wird. Durch ein sandgestrahltes Glas im unteren Schirm ist das Licht
diffus.
Oberfläche
Weiß
Story behind the product
Die PH 5
Pendelleuchte ist Mitglied der PH3-Schirm-Produktfamilie, und das Prinzip hinter
der PH3-Schirm-Leuchte wurde in einigen hektischen Monaten im Winter 1923-26 für
eine Ausstellungshalle in Kopenhagen, genannt ?Forum? ersonnen. Das hat PH über
seine neue Leuchte gesagt: Die wirkliche Innovation an der PH-Leuchte ist, dass
sie eine Beleuchtung bietet, die sowohl blendfrei als auch ökonomisch ist. Es
ist leicht genug, blendfreies Licht zu kreieren (indirektes und stark
abgeschirmtes Licht), wenn man einen Teil des Lichtes verschwenden kann, und es
ist ebenfalls leicht, eine Leuchte zu entwerfen, die hocheffizient ist, wenn man
die Tatsache ignoriert, dass dies für das Auge sehr irritierend ist (starke
Reflektion usw.), aber es ist eine Kunst, Licht zu machen, das gleichzeitig
blendfrei und ökonomisch ist.? Vor der Entwicklung der 3-Schirm-Leuchte hatten
Poul Henningsen und Louis Poulsen zusammen am Entwurf der Leuchten für den
dänischen Pavillion in der Weltausstellung in Paris, 1925, gearbeitet. Als Poul
Henningsen die Leuchten für die Weltausstellung entworfen hatte, hatte er schon
mit der Idee gespielt, dass die logarithmische Spirale vielleicht eine passende
Basis für eine neue Schirmform sei. Die Kombination von diffuser Reflexion und
einer logarithmischen Schirmkurve gab PH ebenfalls die Gelegenheit, den
Blendgrad und die Abschirmung der Leuchte zu kontrollieren, da jeder Schirm
gleichmäßig die Lichtmenge abhängig von ihrem Abstand zur Glühlampe herabsetzt.
Die ersten Leuchten wurden alle mit Metallschirmen gemacht, aber PH wollte
ebenfalls eine Variante der Leuchte entwickeln, die eine Lichtverteilungskurve
mit weniger nach unten gerichtetem Licht zeigen würde. Das Resultat waren
Schirme aus Opalglas mit sandgestrahlter Unterseite. Die Glasschirme ließen 12%
des Lichts durch und trugen zur Allgemeinbeleuchtung des Raumes bei, während der
Großteil des Lichts immer noch nach außen und unten gerichtet war, durch die
matte Unterseite der Schirme. Alle oberen Schirme haben einen entsprechenden
Satz von mittleren und unteren Schirmen, so dass die Proportionen zwischen den
Schirmen in etwa dem Verhältnis 3:2:1 entsprechen. Eins der grundlegenden
Modelle aus den Anfängen war eine PH 5/5. Die erste Zahl zeigt den ungefähren
Durchmesser des Schirms an, die Zahl hinter dem Strich zeigt an, dass die
mittleren und unteren Schirme für diesen oberen Schirm ?geboren? wurden. Das
bedeutet, dass der 5/5 einen oberen Schirm mit einem Durchmesser von 50 cm hat,
der mittlere Schirm hat 31 cm und der untere 15,5 cm Durchmesser. Diese
Kombination war gut, wenn die Leuchte dazu bestimmt war, hoch oben aufgehängt zu
werden, aber wenn die Pendelleuchten weiter unten aufgehängt werden sollten, war
eine Kombination aus einem großen oberen Schirm und kleineren mittleren und
unteren Schirmen sinnvoll.
Design: Poul Henningsen
Jede Leuchte ist nummeriert.
Montage:
Aufhängung - Zuleitung 3x0,75mm. Zuleitungslänge 300 cm
Maße: Ø 450 mm,
Höhe 410 mm
Leuchtmittel: 1x150w A65 matt E27




